Šibenik: Die Festung Sveti Ivan

Auch die Festung Sveti Ivan in Šibenik ist eine wichtige Sehenswürdigkeit in dem beliebten Ort an der Adriaküste.

Die Burganlage, die im Kroatischen Tvrđava sv. Ivan und im Deutschen Festung St. Johannes heißt, ist eine der vier Festungen in der Stadt und liegt an der Nordseite des Stadtkerns auf einer Höhe von 115 Metern. Dadurch ist sie als Landmarke in Šibenik schon von weither sichtbar.

Von einer Festung in Šibenik kann man auf die Nächste sehen. Die Stadt war von allen Seiten befestigt, um vor Angriffen aus dem Osten geschützt zu sein.

Errichtet nach einem Projekt eines venezianischen Militäringenieurs

Die Festung Sveti Ivan geht zurück auf ein Projekt des venezianischen Militäringenieurs Antonio Leni und reicht damit zurück bis ins Jahr 1646. Schon im darauffolgenden Jahr wurde die Festung Sveti Ivan in schwere Kämpfe verwickelt und zwar mit dem türkischen Pascha Tekeli. Dessen Plan war es, die Festung einzunehmen, um die Herrschaft über die Stadt zu übernehmen. Benannt wurde die Festung übrigens nach der Kirche, die Johannes dem Täufer geweiht, und seit mindestens 1444 auf dem Gebiet zu finden war. Die Festung Sveti Ivan wurde sternförmig um die Kirche errichtet. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Anlage niemals vollständig fertiggestellt wurde.

Festung Sveti Ivan: Wiedereröffnung in Kürze

Aktuell ist es Besuchern nicht gestattet, die Festung Sveti Ivan in Šibenik zu besichtigen, da schon das Betreten der Anlage ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Derzeit wird die Festung im Rahmen eines umfassenden, knapp 7 Millionen schweren Projekts wieder zugänglich gemacht. Die Wiedereröffnung ist für September 2019 geplant. Aber auch, wenn der Zugang im Moment nicht möglich ist, lohnt sich der Aufstieg zu der Festung. Wer nicht den ganzen Weg zu Fuß aufsteigen will, kann auch bis zum Fort Barone fahren und von dort weitergehen. Die Aussicht auf die Festung St. Michael und die Bucht sind jeden Schritt wert. Wer sich im kroatischen Sommer lieber die Anstrengung sparen möchte, kann die Festungsanlage auch von unten bewundern, denn umgeben von Grün ist sie schon ein imposanter Anblick, wie sie da so über der Stadt thront und dort seit Jahrhunderten Wache hält.

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