Kroatien mit dem Auto: Wichtige Tipps

Auto nach Kroatien Kroatien mit dem Auto

Kroatien mit dem Auto – gut vorbereitet in den Urlaub

Die Reise nach Kroatien mit dem Auto ist für viele Urlauber aus dem deutschsprachigen Raum weiterhin die bevorzugte Anreiseform. Die hohe Flexibilität, individuelle Zwischenstopps und die landschaftlich reizvollen Strecken machen die Autofahrt zu einem festen Bestandteil des Urlaubserlebnisses. Damit die Anreise entspannt und ohne unangenehme Überraschungen verläuft, finden Sie hier einen umfassend geprüften und aktualisierten Ratgeber.

Kroatien mit dem Auto: Wichtige Dokumente und Fahrzeugpapiere

Eine sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend. Folgende Unterlagen sollten Sie bei der Fahrt nach Kroatien mitführen:

  • Gültiger Führerschein: EU-Führerscheine werden in Kroatien anerkannt.
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein): Pflicht bei jeder Fahrt.
  • Grüne Versicherungskarte: Innerhalb der EU nicht verpflichtend, jedoch dringend empfohlen.
  • Vollmacht: Sinnvoll bei Leasing-, Firmen- oder Fremdfahrzeugen.
  • Anhängerdokumente: Anhänger benötigen einen eigenen Fahrzeugschein.

Eine Vollkaskoversicherung sowie ein Auslandsschadenschutz bieten zusätzliche Sicherheit.

Verkehrsvorschriften in den Transitländern

Je nach Route führt die Fahrt über Österreich, Slowenien, Italien oder die Schweiz. In allen Ländern gelten eigene Vorschriften.

Maut und Vignetten

  • Österreich: Vignettenpflicht (digital oder Aufkleber).
  • Slowenien: Elektronische Vignette erforderlich.
  • Schweiz: Jahresvignette (keine Kurzzeitvignette).
  • Italien: Streckenabhängige Maut (Ticket-System).
  • Kroatien: Streckenabhängige Maut, Bezahlung bei Ausfahrt.

Tempolimits (PKW)

  • Österreich: 130 km/h Autobahn, 100 km/h Schnellstraße, 50 km/h innerorts
  • Italien: 130 km/h Autobahn (bei Regen 110 km/h), 110 km/h Schnellstraße
  • Slowenien: 130 km/h Autobahn, 110 km/h Schnellstraße
  • Kroatien: 130 km/h Autobahn, 110 km/h Schnellstraße, 50 km/h innerorts

Pflichtausstattung

  • Warnweste (mindestens eine)
  • Warndreieck
  • Verbandskasten

Hinweis: Ein Feuerlöscher ist in Kroatien für private PKW nicht vorgeschrieben.

Routenplanung und Reiseziele

  • Istrien: Beliebt durch kurze Anreise, historische Städte und Strände.
  • Kvarner Bucht: Inseln wie Krk, Cres oder Rab.
  • Dalmatien: Küstenregion mit Städten wie Zadar, Split und Dubrovnik.

Besonderheiten im Straßenverkehr in Kroatien

  • Lichtpflicht: Ende Oktober bis Ende März auch tagsüber.
  • Promillegrenze: 0,5 ‰ (unter 24 Jahren: 0,0 ‰).
  • Handyverbot: Nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Tanken und Versorgung

  • Dichtes Tankstellennetz entlang der Autobahnen
  • Meist 24 Stunden geöffnet
  • LPG nicht flächendeckend verfügbar

Zahlungsmittel

  • Währung: Euro (seit 2023)
  • Kreditkarten weit verbreitet akzeptiert
  • Geldautomaten in Städten und Urlaubsorten vorhanden

Fazit

Die Anreise nach Kroatien mit dem Auto ist komfortabel, sicher und bietet maximale Flexibilität. Wer sich rechtzeitig informiert, Verkehrsregeln beachtet und ausreichend Pausen einplant, startet entspannt in den Urlaub und kann bereits die Fahrt als Teil des Reiseerlebnisses genießen.

Häufige Fragen zur Reise nach Kroatien mit dem Auto

Brauche ich die grüne Versicherungskarte?

Nein, innerhalb der EU ist sie nicht verpflichtend. Sie wird jedoch dringend empfohlen, da sie die Schadensabwicklung erleichtert.

Ist ein Feuerlöscher im Auto Pflicht?

Nein, für private PKW besteht in Kroatien keine Feuerlöscherpflicht.

Wie wird die Maut in Kroatien bezahlt?

Die Maut wird streckenabhängig erhoben und bei der Ausfahrt bar, mit Karte oder per ENC-Gerät bezahlt.

Gilt in Kroatien eine Lichtpflicht?

Ja, von Ende Oktober bis Ende März muss auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden.

Welche Währung gilt in Kroatien?

Seit Januar 2023 ist der Euro offizielles Zahlungsmittel.

Kroatien mit dem Auto: Istrien

Poreč ist ein beliebter Badeort an der Westküste Istriens.

München – Poreč
Wir empfehlen Ihnen die Route München – Salzburg- Tauerntunnel – Villacher Knoten – Karawankentunnel – Ljubljana – Koper – Buje (Grenze Slowenien- Kroatien) – weiter der E751 folgen bis Ausfahrt Višnjan – Poreč.

Für die rund 560 km sollte man je nach Verkehr mind. 6 Stunden einkalkulieren.

Wien – Poreč
Wir empfehlen Ihnen die Route Wien – Graz – Spielfeld – Maribor – Ljubljana – Koper – Buje (Grenze Slowenien- Kroatien) – weiter der E751 folgen bis Ausfahrt Višnjan – Poreč.

Für die rund 550 km sollte man je nach Verkehr ca. 6 Stunden einkalkulieren.

Kroatien mit dem Auto: Kvarner Bucht

Rijeka, die kroatische Hafenstadt an der nördlichen Adria ist der Ausgangspunkt zu vielen beliebten Urlaubsorten in der Kvarner Bucht.

München – Rijeka
Wir empfehlen Ihnen die Route München – Salzburg- Tauerntunnel – Villacher Knoten – Karawankentunnel – Ljubljana – nach Adelsberg Richtung Ilirska Bistrica abbiegen – Rupa (Grenze Slowenien-Kroatien) – Rijeka

Für die rund 560 km sollte man je nach Verkehr ca. 6 Stunden einkalkulieren.

Wien – Rijeka
Wir empfehlen Ihnen die Route Wien – Graz – Spielfeld – Maribor – Ljubljana – nach Adelsberg Richtung Ilirska Bistrica abbiegen – Rupa (Grenze Slowenien-Kroatien) – Rijeka

Für die rund 500 km sollte man je nach Verkehr ca. 5 Stunden und 30 Minuten einkalkulieren.

Kroatien mit dem Auton: Dalmatien

Split, die Stadt an der dalmatinischen Küste ist bekannt für seine Strände, seinen Hafen und seine Flaniermeile. Von Split aus kann man mit den Booten hervorragend die dalmatinischen Inseln erkunden.

München – Split
Wir empfehlen Ihnen die Route München – Salzburg- Tauerntunnel – Villacher Knoten – Karawankentunnel – Ljubljana – abbiegen auf A2 Richtung Novo mestro – Karlovac – Dreieck Bosiljevo abbiegen auf E71 bis Zadar – weiter auf E65 nach Split

Für die rund 870 km sollte man je nach Verkehr mindestens 9 Stunden einkalkulieren.

Wien – Split
Für die Anreise mit dem Auto nach Split empfehlen wie Ihnen die Route Wien – Graz – Spielfeld – Maribor – Zagreb – Karlovac – Dreieck Bosiljevo abbiegen auf E71bis Zadar – weiter auf E65 nach Split.

Für die rund 750 km sollte man je nach Verkehr ca. 7 Stunden und 30 Minuten einkalkulieren.

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