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Fliegen mit Drohne in Kroatien: Nützliche FAQs

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Nicht alles was technisch geht, ist auch erlaubt. Drohnen erlauben uns, die Welt mit anderen Augen wahrzunehmen. Doch wie sieht das beim nächsten Urlaub in Kroatien aus – was ist erlaubt? Nützliche Antworten, auf häufig gestellte Fragen, von A-Z und ein paar W-Fragen zum Schluss.

Anmeldung: Wann muss man Drohnen anmelden?

Man muss sich vor der Einreise nach Kroatien bei der CCAA erkundigen, ob die Flüge mit dem jeweiligen Drohnenmodell angemeldet werden müssen.

Bildaufnahmen: Darf man in Kroatien Foto- oder Video-Aufnahmen mit Drohne machen?

Urlaubern ist es verboten, mit einer Kamera Luftaufnahmen in Kroatien zu erstellen. Ein entsprechender Erlass wurde im März 2019 gefällt. Anträge zu gewerblichen Zwecken werden jedoch teilweise bei der State Geodetic Administration (info@dgu.hr) mit dem Verteidigungsministerium und der Flugsicherung abgeklärt. Da die Bearbeitungszeit mehrere Wochen dauert, empfiehlt sich hier die Beantragung von ein paar Monaten im Voraus.

Flugerlaubnis: Braucht man in Kroatien eine Flugerlaubnis für Drohnen?

Der Drohnenpilot muss sich und sein Drohnenmodell an etnsprechender Stelle registrieren. Für einen Flug in Kroatien muss sich der Drohnenpilot zusätzlich bei der CCAA erkundigen, ob sein Flug angemeldet werden muss.

Flughöhe: Wie hoch darf eine Drohne fliegen?

Die maximale Flughohe ist in Kroatien bei 120 Metern erreicht (393,7 Fuß). Dies gilt nur für den unkontrollierten Luftraum. Im kontrollierten Luftraum (nahe eines Flughafens) ist, wenn überhaupt, die maximale Flughöhe 50 Meter.

Flugtransport: Darf man mit Drohne ins Flugzeug?

Ja. Das Gehäuse wird mit dem Koffer aufgegeben, oder bei kleineren Geräten sicher im Handgepäck verstaut. Die Akkus müssen jedoch separat und sicher im Handgepäck verstaut sein.

Flugverbot: Wo ist Drohnen fliegen verboten?

Im Flugraum mit Radius 5 Km um kontrollierte Lufträume wie Flughäfen, dürfen keine unbemannten Fluggeräte fliegen.

Führerschein: Wo macht man einen Drohnenführerschein?

Den Drohnenführerschein kann man nur bei einer Organisation machen, welche die aufwendigen Prüfungsprozesse vom LBA bestanden hat. Es gibt keine zentrale Führerscheinstelle. Den Kenntnisnachweis UAV kann man zum Beispiel bei der Kopter-Profi GmbH machen.

Führerschein: Wie viel kostet ein Drohnenführerschein?

Der Führerschein, der zum Steuern von unbemannten Flugobjekten berechtigt, kostet im Schnitt 300 Euro. Allerdings fallen auch mögliche Kosten für Vorbereitungskurse an. Die jeweilige Kosten werden von den Prüfungsstellen festgesetzt. Weitere ausführliche Informationen sind auf der Seite vom Drohnen-Profi Francis von My-road.de zu finden

Handgepäck: Darf eine Drohne ins Handgepäck?

Ja. Der Flugkörper kann in einem Drohnenkoffer ins Handgepäck, dieser muss aber die Handgepäck-Maße der jeweiligen Fluggesellschaft erfüllen. Das Flugobjekt kann aber auch im Koffer aufgegeben werden. Aber die Akkus müssen so oder so gut verpackt separat im Handgepäck untergebracht werden.

Kamera: Gibt es Unterschiede ob eine Drohne mit Kamera oder ohne fliegt?

Prinzipiell muss jedes Flugobjekt, mit oder ohne Kamera, ab 250 Gramm registriert werden. Die klassische „Modellfliegerei“ fällt ebenfalls unter die Registrierungspflicht.

Kauf: Was muss man beim Kauf einer Drohne beachten?

Flugobjekte müssen im Verkauf mit einer CE-Zertifizierung (C0-C4) versehen sein. Somit kann schon beim Kauf geprüft werden, welcher Kategorie das Modell zugeordnet wird.

Kennzeichnungspflicht: Was ist bei Drohnen zu beachten?

An dem Gehäuse muss (ab 250 Gramm verpflichtend) eine Plakette mit Namen, Adresse und einer Kontaktmöglichkeit angebracht sein. Entsprechend individualisierte Plaketten kann man zum Beispiel in diesem Onlineshop bestellen.

Kosten: Wie viel kostet eine gute Drohne?

Flugdrohnen sind bereits unter 200 Euro erhältlich, was für Fluganfänger in Hinblick auf Abstürze und Schäden eine vertretbare Preisklasse ist. Allerdings befinden sich tefchnisch hochwertigere Modelle eher in einer Preisklasse bis 600 Euro. Dies Modelle sind sehr sinnvoll, um den Spaß beim Fliegen zu sichern und nicht wegen technischer Mankos sein Hobby aufzugeben. Sehr gute Drohnenmodelle, wie die von Provis, befinden sich hingegen im Tausender-Bereich. Diese Modelle sind qualitativ hochwertig und haben viele Vorteile, wie gut funktionierende Stoß-Schutz-Sensoren, Rück-Flug-Programme und weitere Highlights.

Kroatien: Darf man in Kroatien mit einer Drohne fliegen?

Grundsätzlich ist das Fliegen in Kroatien erlaubt. Allerdings muss je nach Flugmodell der Flug bei der CCAA angemeldet werden. Flüge mit Kamera sind für Hobbyflieger nicht gestattet. Für gewerbliche Aufnahmen können Genehmigungen eingeholt werden.

Registrierung: Müssen Drohnen registriert werden?

Ja. In den Kategorien B2, C1 und C2 ist eine Fluggenehmigung notwendig. Für Luftaufnahmen ist zudem eine Foto-Erlaubnis erforderlich (jedoch in allen Kategorien).

Urlaub: Darf man die Drohne mit in den Urlaub nehmen?

Ja. Das Einreisen mit unbemannten Flugcoptern in die meisten Urlaubsländer wie Kroatien ist erlaubt. Für das Fliegen und Filmen sind Anmeldungen bzw. Genehmigungen eroferlich.

Versicherung: Ab wann muss man Drohne versichern?

Wer ein unbemanntes Flugobjekt fliegen möchte, der ist gesetzlich dazu verpflichtet, sein Flugmodell zu versichern. Die Haftpflichtversicherung kommt für Unfallschäden Dritter bei Unfallbeteiligung der Drohne auf.

Was ist eine Drohne? / Was macht man mit einer Drohne?

Ein sogenannter Copter ist ein unbemanntes Flugobjekt. Die Bedienung erfolgt mit Steuerung von Menschenhand, mit VR-Brillen mit „first-person-view“ oder aber es fliegt automatisiert. Der bekannteste Zweck sind wohl Hobbyflüge mit Kamera, um spektakuläre Luftaufnahmen zu machen. Aber auch in anderen Anwendungsbereichen wie der Vermessungstechnik, der Forschung, technischen Kontrolle, Polizei oder auch professionellen Fotografie kommen unbemannte Flugobjekte zum Einsatz.

Für Anfänger und auch Profis gibt es im „Copter Camp“ die optimale Möglichkeit, über Onlinekurse alle Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen, die ein begnadeter Drohnen-Pilot beherrschen sollte.

Wer darf eine Drohne fliegen?

Drohnen-Piloten von Coptern über 250 Gramm müssen einen Online-Lehrgang absolvieren. Nach erfolgreicher Prüfung (40 Multiple-Choice Fragen), erhält man einen Kenntnissnachweise und kann sich als Drohnen-Pilot registrieren. Bei Flugdrohnen zwischen 900 Gramm und 4 kg ist eine zustäzliche Theorieprüfung erforderlich. Diese erfolgt in Form von 30 Multiple-Choice Fragen in einer behördlich anerkannten Prüfungsstelle.

Weitere Informationen hat der Drohnen-Pilot nach Francis nach jahrelanger Recherche und eigenen Flugerfahrung auf seiner Homepage zusammengetragen. Eine sehr informative Website für Anfänger, aber auch Profis im Flug-Sport.

Wo dürfen Drohnen fliegen?

Für Drohnen in der EU gibt es ab Sommer 2020 eine einheitlich Regelung. Aber jedes Land wie Kroatien hat zusätzlich eigene Gesetze, die einzuhalten sind und Anmeldestellen wie die CCAA in Kroatien. Unbemannte Flugobjekte dürfen sich grundsätzlich nicht ohne Genehmigung im Luftraum in Flughafennähe aufhalten oder über Menschenmassen fliegen. Auch zu Einzelpersonen muss ein Abstand gewährleistet werden, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

Wohngebiet: Darf eine Drohne im Wohngebiet fliegen?

Grundsätzlich sind Wohngebiete beim Fliegen zu meiden.

Weitere Highlights:

 

Bildquelle: Adobe Stock

Stand April 2020