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Das Franziskanerkloster in Cres

Franziskanerkloster Cres

Vor der Kirche empfängt die lebensgroße Statue des Geistlichen Placido Cortese Besucher vom Franziskanerkloster in Cres. Ein Ausflugstipp.

Ein jahrhundertealtes Franziskanerkloster in Cres zeigt sich nicht nur als Ort der Ruhe, sondern auch als Zentrum für geistige Bildung. Mit dem ältesten Stadtwappen, das gut behütet im Innenhof verweilt.

Es scheint, als halte der Heilige Franziskus seine schützenden Hände über die Bewohner. Die Stadt Cres auf der gleichnamigen Insel steht ganz im Zeichen sakraler Bauten. Allen voran das „Samostan i crkvasv. Franje u Cresu“, ein Franziskanerkloster in der malerischen Trg sv. Frane 6. Direkt im hinteren Teil der Marina gelegen, wacht die einschiffige Klosterkirche über das Wasser.

Franziskanerkloster in Cres als Kleinod

Vom Meer aus zeigt die Spitze genau auf die Hauptstraße, die in die Innenstadt führt. Ein Phänomen, das gut von einem Boot aus zu beobachten ist. Die leicht verwitterten Steine des Gotteshauses rahmen den Eingang an der Vorderseite. Ein gotischer Stil mischt sich mit Elementen der Renaissance, etwa mit einer stilgetreuen Kapelle.

Wer kroatische Kirchenarchitektur schätzt, wird sich sofort wohlfühlen. Unbedingt den Glockenturm ansehen! Dort sind missgestimmte und fröhliche Gesichter anzutreffen. Erstere sind gegen Südwind Jugo, der den Regen verbreitet. Zweitere wenden sich dem frischen und gesunden Nordwind Bora zu.

Kloster zum Heiligen Franziskus

Bis in das frühe 14. Jahrhundert gehen die Anfänge des Domizils der Franziskaner zurück. Das zunächst als kleines Kloster gegründete Haus wurde nach dem Bau der Kirche mit einem großen Kloster erweitert. Eine Besonderheit! Eingefasst sind beide durch einen zweifachen Kreuzgang. Wertvolle aus Holz geschnitzte Chorbänke können dort ebenso betrachtet werden wie auch Grabstätten berühmter Familien und kirchlicher Würdenträger. Etwa die der Adelsfamilie De Petris.

Entdecker machen sich auf die Spuren der eindrucksvollen Büsten und bestaunen im Innenhof einen Brunnen mit dem ältesten bekannten creser Stadtwappen. Einem aus Stein gemeißelten aufgerichteten Panther. Vorhanden ist nach wie vor der Teil einer imposanten Zisterne, die in Trockenzeiten die Ortsbevölkerung von Cres mit Wasser versorgte.

Beliebt ist auch das Denkmal des Geistlichen Placido Cortese, der Urlauber in Lebensgröße begrüßt. Besucher erfahren von seiner bewegten Geschichte, hat er doch in seinem kurzen Leben zu Kriegszeiten als Seelsorger gewirkt.

Zentrum für geistige Bildung mit Museum in Cres

Nicht nur für die Mönche sind die Mauern ein Monument an Kultur, Glauben , Kunst und Ruhe. Bei Veranstaltungen können auch Einzelpersonen, Familien oder Gemeinschaften erste Ordenserfahrungen sammeln. Das Franziskanerkloster zeigt sich als etabliertes Zentrum für geistige Bildung. Es wird zu Gebeten, Einkehrtagen oder Exerzitien geladen. Spirituelle Ausbildung inklusive!

Himmlisch ist auch der Garten mit seinen Olivenbäumen und Heilkräutern. Eine alte Sonnenuhr oder der „Wegweiser nach Assisi“ sind Details, die erst bei genauerem Stöbern gefunden werden. Apropos Stöbern. Einer Auswahl des franziskanischen Wissensschatzes können Interessierte im Nordflügel des „großen“ Klosters nachgehen.

Nicht nur Skulpturen, Kleidung, kirchliche Gegenstände und kostbare Bilder nennt das dortige Museum sein Eigen, auch Kodizes und Inkunabeln werden gut behütet. Alte Bücher und verzierte Choräle sind wertvolle Beigaben. Eine Sammlung von großer liturgischer und wissenschaftlicher Bedeutung.

Weitere Highlights:

Bilder: Adobe Stock

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