Titos Olivenbäume in Lanterna: unterwegs am Olivenweg

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Titos Olivenbäume in Lanterna: unterwegs am Olivenweg

Olivenweg

Olivenhain, Häfen, Restaurants und eine verführerische Landschaft: Der 15 Kilometer lange Olivenweg hat Radfahrern in Istrien viel zu bieten.

Die panoramareiche Radroute „Olivenweg 121“ in den Olivenhainen der Halbinsel steht ganz im Genuss der mediterranen Umgebung. Eng damit verbunden ist auch der ehemalige jugoslawische Präsident.

Rund 15 Kilometer lang ist er, der Olivenweg 121 in Lanterna. Die Radroute ist eine der besten Möglichkeiten, die Olivenhaine der Halbinsel mit allen Sinnen zu genießen. Trotz der Weglänge ist die Tour familienfreundlich und auch ideal für Fahrer mit wenig Kondition geeignet. Das Zentrum von Vabriga ist Knotenpunkt und gleichzeitig Ort der Abfahrt und Ankunft. Noch vor dem eigentlichen Aufbruch gibt es ein Kuriosum zu bestaunen. Direkt an der Hauptstraße Tar – Poreč findet sich ein Olivenhain, der erst auf den zweiten Blick seine Besonderheit offenbart. 88 Olivenbäume sind in einer Art und Weise aneinandergereiht, dass sie das Wort „TITO“ zeigen. Wer jetzt an den ehemaligen jugoslawischen Präsidenten denkt, liegt richtig. Ein Bauer pflanzte in den 1980er Jahren die Bäume zur Erinnerung an den Staatsmann. Je nach gewählter Perspektive kann der Name gelesen werden. Lanterna und Solaris waren zu dessen Zeiten schon beliebte und bekannte Urlaubsorte.

Olivenweg 121: Titos Olivenbäume als Ausgangspunkt

Von „Titos Olivenbäumen“ geht es zum Wasserbrunnen am Hauptplatz in Vabriga und weiter in Richtung Meer. Immer wieder begleitet von der kleinen grünen Köstlichkeit. Nach rund fünf Kilometern heißt es, Station an zwei Häfen zu machen. Zunächst die große Marina in ČervarPorat mit einem Blick bis hin zum Porat Strand. Wesentlich kleiner, jedoch authentisch und regional präsentiert sich die Santa Marina etwas mehr als zwei Kilometer weiter. Der Fischerhafen bietet mit seinen Restaurants Spezialitäten rund um Meeresfrüchte. Etwa das gleichnamige Lokal Santa Marina oder das Bistro La Battana. Nach einer Pause geht es wieder in das Hinterland durch dichte Olivenhaine am Camp Lanterna vorbei. Ein Urlaubstipp, nicht nur für passionierte Wohnmobil Besitzer. Auf der Stancija Valeta lädt die historische Stätte Stari Tar zu einem kurzen Aufenthalt. Bis in das Mittelalter lassen sich hier Spuren zurückverfolgen. Ruhig und mit einem Duft frischer Oliven im Gepäck führt der Weg schließlich wieder zurück nach Vabriga.

Erweiterung des Olivenweges

Es empfiehlt sich, am Olivenweg ein Mountainbike oder E-Bike zu verwenden. Denn gut 12 Kilometer sind als Schotterstrecke geführt. 110 Höhenmeter sind zu absolvieren. Wem die knappen zwei Stunden Fahrzeit nicht genug sind, kann die Distanz erweitern. Wie wäre es mit einem Besuch im Glockenturm von Tar? Der Nachbarort von Vabriga ist nur wenige Pedaltritte entfernt. Tar ist bekannt für sein Olivenöl und vom Turm aus kann an schönen Tagen bis nach Venedig geblickt werden.

Tipp: Sich nicht das Wettrennen der Esel entgehen lassen! In Frata lässt es sich gemütlich nach Ferienwohnungen für eine Übernachtung stöbern. Der Ortsteil ist nur zwei Straßen weiter zu finden. Mit dem Rad kommen Urlauber auch gut nach Perci, einer ruhigen Ortschaft mit sehr wenigen Einwohnern. Wer ein abgeschiedenes Apartment sucht, ist hier richtig. Mit der Konoba Perci ist an dieser Ecke allerdings ein Geheimtipp vorhanden. Gutes und regionales Essen in familiärer Umgebung. Speisen gibt es auch zum Mitnehmen!

Weitere Highlights:

Bilder: Adobe Stock

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