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Einfach beeindruckend: Dalmatiens Brücken Ikonen

Dalmatiens Brücken

Von der Pelješac-Brücke über die Brücke von Pag bis hin zur Šibenik Brücke: Dalmatiens Brücken lassen Architekturherzen höherschlagen. Architekten haben sich für die Brücken in der dalmatinischen Region ganz besondere Kniffe einfallen lassen. Vor allem die Pelješac-Überquerung wird eine Meisterleistung aus Menschenhand.

„Pelješki most“, so sagen die Einheimischen schon jetzt zu einem gigantischen Bauwerk, das sich nahe der Fertigstellung befindet. Gemeint ist die Pelješac-Brücke im Süden Kroatiens, die Architekturfans in Zukunft keines Falls verpassen dürfen. Nach ihrer Eröffnung wird sie die Gespanschaft Dubrovnik-Neretva mit der vorgelagerten Halbinsel Pelješac und dem kroatischen Landeskern verbinden.

Bauwerke mit Wow-Effekt

Urlauber, die auf der Jadranska Magistrala unterwegs sind, müssen auf der Hinreise ansonsten immer über bosnisch-herzegowinisches Staatsgebiet. Zugegeben, manchmal etwas mühsam. Vor allem für den Transit Verkehr, der die Passage „Neum-Korridor“ nennt. Die Pelješac überbrückt im finalen Status die Bucht von Mali Ston und erleichtert den Zugang zu den südlicheren Inseln.

In unmittelbarer Reichweite von Ploce gelegen, wird die fertige Schrägseilbrücke rund 2,5 Kilometer lang. Die technische Raffinesse kann sich sehen lassen. Vier Spuren, eine Breite von knapp 21 Metern, eine Pfeilhöhe von 240 sowie eine Konstruktionshöhe von 115 Metern machen sie in den nächsten Jahren zu einer der größten Hängebrücken Europas. Eine Meisterleistung aus Menschenhand! Bereits jetzt zu befahren ist die nach dem ersten Präsidenten benannte Franjo-Tuđman-Brücke, die direkt in Dubrovnik zu finden ist.

Dalmatiens Brücken am Weg nach Pag

„Paškimost“, um es auf kroatisch zu sagen. Die Brücke von Pag ist längst keine Unbekannte mehr und führt von der gleichnamigen Insel über eine Meerenge der Adria in das Hinterland. Entworfen von keinem geringeren als dem Bauingenieur IlijaStojadinović, der sich für einen Großteil der ersten Generation an Betonbogenbrücken des Landes verantwortlich zeichnet. Beeindruckend: Mit einer Stützweite von 193,2 Metern ist sie nicht mehr weit weg von ihrer Gesamtlänge, die knapp 280 Meter beträgt. Für viele ist sie schlicht „die Verbindung mit dem Rest der Welt“.

Bereits seit 1968 lässt sie Fahrzeuge über das Wasser. Ihre Widerstandskraft ist etwas, das sie auszeichnet. Starke Strömungen und die berüchtigte Bora bringen sie nicht ins Wanken. Nicht zufällig, denn der Bogen der Brücke besteht aus einem sieben Meter breiten, rechteckigen und aus drei Zellen bestehenden Hohlkasten. Betonstäbe mit Querbalken stützen das übrige Konstrukt. Aufgrund des Salzgehalts der Adria erfährt sie in regelmäßigen Abständen grundlegende Reparaturen.

Šibenik Brücke als Fotomotiv

Markant blau sind die Begrenzungsgitter. In einer sichtbaren Eleganz spannt sich die Šibenik Brücke über den kroatischen Fluss Krka. In der Nähe der namensgebenden Stadt erstreckt sich die Länge auf fast 400 Meter. Die Breite von knapp 11 Metern lässt auch Fahrradfahrer gefahrlos passieren. Wie in Pag hat der Architekt Ilija Stojadinović auch die Entwürfe für die „Šibenski most“ erstellt.

Für Sportler interessant: In der Mitte der Brücke befindet sich eine Plattform, die sowohl Touristen, als auch Fans des Extremen anzieht. Kann sich doch ausgiebig dem Bungeespringen gewidmet werden. Zudem ist unterhalb des Bauwerks ein beliebter Spot für Tauchgänge vorhanden, der sich vom Geheimplatz zum absoluten Muss gemausert hat.

Tipp: Am linken Ufer abtauchen, dort sind die Strömungen schwächer! Dann können auch Grundeln, rote Seescheiden, Schwämme oder Muscheln beobachtet werden. Übrigens befindet sich südlich der Brücke ein Aussichtspunkt, der einen traumhaften Blick auf die Stadt und die „Šibenski“ selbst offenbart. Ein kurzer Halt lohnt sich bei Dalmatiens Brücken.

Weitere Highlights:

Bilder: Adobe Stock

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