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90 Kilometer purer Fahrspaß: die Route 66 in Kroatien

Route 66 in Kroatien

Hier schlagen Motorradherzen höher: Auf der Route 66 in Kroatien zwischen Matulji und Pula lässt es sich wunderbar cruisen.

Kroatiens Pendant zum amerikanischen Vorbild macht Lust auf das Motorradfahren. Küste, Kurven und ein reizvolles Hinterland sorgen auf der D66 – der Route 66 in Kroatien – für Abwechslung. Von Pula bis hin nach Opatija, eine Tour mit ganz besonderem Charakter.

Eine Bezeichnung voller Geschichte D66

Der Name “Route 66” lässt die Herzen von motorisierten Globetrottern höherschlagen. Doch nicht nur die USA besitzt das Schmuckstück, auch Kroatien lockt mit einer solchen Straße Begeisterte aus aller Welt entlang ihrer Kurven. Gemeint ist jedoch nicht die Jadranska Magistrala mit ihren Teilstücken, sondern die D66-Staatsstraße zwischen Matulji und der Verbindung zur Autobahn A9. Sie mag mit etwas mehr als 90 Kilometern zwar nicht die längste sein, agiert jedoch wie keine zweite als pulsierende Ader zwischen der Küstenstadt Pula und dem ehemaligen österreich-ungarischen Reisedomizil Opatija. Als einprägsam und herausfordernd wird die Streckenführung bezeichnet, die dennoch viele Abschnitte mit hochwertigem Asphalt bereit hält. Etwa von Pula hin nach Barban, die pures Fahrvergnügen versprechen. Immer wieder sind die Wege von Wiesen, Wäldern und bebauten Feldern umgeben, die hin zu den kleinen Orten Loborika oder Marčana leiten. Der Freude am Motorradfahren kommt bei alle dem keines Falls zu kurz.

Passagen mit Charakter auf der Route 66 in Kroatien

Die einzelnen Passagen zeigen durchaus Charakter. Eine der reizvollsten Bereiche liegt auf den Kilometern von Barban bis Labin, an denen die Straße dem Lauf des Raša Flusses folgt. Eine Kulisse, wie geschaffen für Biker. Übrigens handelt es sich bei Raša um die jüngste Stadt Istriens. Anspruchsvolle, aber nicht zu schwierige Anstiege wechseln sich mit lang gezogenen Kurven, die durchaus auch die Konzentration fordern. Wer etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, macht von Labin einen Abstecher in den bekannten Ferienort Rabac. Ideal auch für eine Pause!

Zurück auf der D66 geht es ab Vozilići mit einem ganz besonderen Straßenverlauf los. Biker nennen ihn liebevoll „Plominka“, der auch im Ausland einen gewissen Kultstatus genießt. Passiert wird hier das beschauliche Dörfchen Plomin, das 80 Meter über der Plomin-Luka-Bucht liegt. Den wohl besten Ausblick können Fahrer im Hotel Flanona bekommen. Rijeka, die Kvarner Inseln und die tiefe Bucht selbst werden bestimmt nicht so schnell vergessen.

Vom Hinterland zum Meer

Was wäre eine kroatische Route 66 in Kroatien ohne Blick auf das Meer? Auf der Höhe von Zagorje wird der Übergang vom Hinterland zur Küstenstraße vollzogen. Ab Brestova kann die Ausfahrt so richtig genossen werden. Tipp: Von hier fährt auch die Fähre auf die Insel Cres! In der Klippenstadt Brseč wartet mit dem Klančac-Strand kurz danach ein Spot, der wie geschaffen für eine Auszeit ist. Ausläufer des Učka Gebirges sind ebenfalls schon zu sehen.

Es sollte unbedingt auch ein Aufenthalt in der mittelalterlichen Stadt Mošćenice eingeplant werden, die zum kroatischen Kulturerbe zählt. Nach Mošćenička Draga zeigen sich auch schon Lovran und Ičići, Vorboten der Magie, die der Riviera von Opatija nach wie vor innewohnt. Spätestens jetzt wird es klar, warum die kaiserlich und königlich Monarchie der Österreicher hier Urlaub gemacht hat. Die architektonische Schönheit mitsamt alter renovierter Villen ist zum größten Teil erhalten. Dann ist auch schon Matulji erreicht und die Route 66 in Kroatien findet ihr Ende, indem sie auf einen Verkehrsknotenpunkt übergeht. Eine abwechslungsreiche Tour, die Spaß macht. Für Motorradfahrer gibt es wohl keine bessere Art und Weise, die istrische Ostküste kennenzulernen.

Weitere Highlights:

Bilder: Adobe Stock

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