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Dalmatien Zadar

Tulove Grede: Der Gipfel für die Fans von Winnetou

Tulove Grede Südliches Velebit Winnetou Film

Winnetou erschuf am Tulove Grede unvergessliche Momentaufnahmen. Im Velebit-Gebirge befinden sich zahlreiche Orte, an denen die Winnetou-Filme aus den 1960er Jahren gedreht wurden.

Rund zwei Autostunden nordöstlich von Zadar entfernt, am Mali Alan-Pass im südlichen Teil des Velebit-Gebirges, ragt ein markanter Felsgipfel in die Höhe: der Tulove Grede. Der weiße Berg, auch Mali Alan genannt, dürfte Fans der Winnetou-Filme aus den 1960ern sehr bekannt sein: er ist neben der Schlucht am Zrmanja-Kanyon eines der bekanntesten Naturmotive aus den Karl May-Verfilmungen. Gleich zu Beginn von „Winnetou 1“ sieht man Pierre Brice vor dieser beeindruckenden Kulisse.

Drehorte von Winnetou

Die Drehorte der berühmten Filme sind um den ganzen Berg Tulove Grede herum verteilt, darunter Nugget Tsil, das Goldversteck der Apachen, die Geier-Wiese aus „Unter Geiern“ sowie das Tal der Skelette in „Old Surehand 1“. Hier sterben in „Winnetou 1“ der Vater und die Schwestern des Apachen-Häuptlings.

Der beliebte Apachen-Häuptling selbst wir im dritten Film der Trilogie sein Ende finden: hier findet sich auch der Bergvorsprung, auf dem der Apachen-Häuptling in „Winnetou 3“ in den Armen von Lex Barker stirbt. Auch die Gräber von Winnetous Schwester Ntscho-tschi und seinem Vater Intschu-tschuna finden sich hier. Teile von „Old Surehand“ (1965) und „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“ (1966) wurden ebenfalls zu Füssen des Tulove Grede gedreht.

Schotterpiste hoch zum Gipfel von Tulove Grede

Mit 1.127 Metern ist der Tulove Grede der höchste Gipfel des Velebit-Gebirges. Am besten erreicht man die Drehorte der Filme von Karl May am Tulove Grede/ Mali Alan über die Straße 54 bei Obrovac in Richtung Sveti Rok. Die kurvenreiche Passstraße ist auf den ersten acht Kilometern asphaltiert, danach folgt eine Schotterstraße. Die Passstraße wurde vom österreichischen Kaiser Franz Josef im 19. Jahrhundert errichtet. Auf dem Weg zum Gipfel kommt man auch an Klekih-petras Totenbaum und an der Kapelle vorbei, auf dessen Wiese Teile von „Winnetou 3“ gedreht wurden. Der Weg endet auf einem Plateau am Felsen, auf dem sich sogar ein Pierre Brice-Denkmal findet.

Die Landschaft rund um den Tulove Grede selbst ist schroff und von der Sonne aufgeheizt. Die Luft duftet nach Rosmarin und wildem Salbei. Doch Vorsicht bei der Erkundung des Geländes auf eigene Faust, denn auf den ausgewiesenen Straßen und Wanderwegen abseits der Wege könnten noch Minen liegen. Auch Giftschlangen können hier lauern.

Der geschichtsträchtige Tulove Grede ist ein Unikat der Filmgeschichte und auch heute noch kann man sich dort ganz genau vorstellen, wie Winnetou auf leisen Sohlen durch die Prärie streift, um uns unsterbliche Filmmomente zu schaffen.

Weitere Highlights:

 

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