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Radtour Istrien zu Burgen und Olivenbäumen

Radtour Istrien

Die Radtour Istrien zu den drei Burgen hält was sie verspricht: Unterwegs begegnen einem mittelalterliche Festungsanlagen und schöne Landschaften.

„Zu den drei Burgen“ – wie der Name der Radtour Istrien bereits andeutet, liegen drei bedeutende mittelalterliche Festungsanlagen auf dem Weg. Das istrische Hinterland hat aber noch weit mehr Schätze zu bieten. Zwischen den sanften, fruchtbaren Hügeln verstecken sich bezaubernde Dörfer, zahlreiche Kulturdenkmäler und kulinarische Highlights. Wir radeln vorbei an Lavendelfeldern, Olivenhainen und Obstplantagen.

Eine Radreise durch die Vergangenheit

 Ausgangs- und Endpunkt dieser abwechslungsreichen Rundtour ist die Altstadt von Poreč. Der beliebte Badeort an der Küste Istriens blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die gesamte Altstadt liegt auf einer kleinen Halbinsel und wird von der mächtigen Euphrasius-Basilika überragt. Die vor allem für ihre kunstvollen mit Edelsteinen übersäten byzantinischen Mosaike bekannte Bischofskathedrale zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer nicht selbst mit dem Fahrrad nach Poreč kommt, kann sich beim großen Fahrradverleih Istra Bike bei der Adresse Ročka ulica 6 Fahrräder verschiedener Modelle ausleihen.

 Entlang der Hauptstraße Ulica Karla Huguesa geht es stadtauswärts Richtung Südosten. Nach dem kleinen Sportflugplatz von Poreč folgen wir der Hauptstraße etwa 8 Kilometer weiter bis zum Feriendorf Dračevac. Kurz vor Ortsende biegt die Straße nach rechts ab zum ebenfalls beliebten Ferienort Montižana. Direkt hinter Montižana wird in einem riesigen Steinbruch das kalkhaltige Gestein abgebaut, für das Istrien so bekannt ist. Wir streifen den Steinbruch aber nur und fahren Richtung Süden, bis wir die Ortschaft Gradina erreichen. Die Straße schlängelt sich durch die Landschaft, die von bewaldeten Hügeln und kleinen Ackerflächen geprägt ist.

Zwischenstopp in der Konoba bei der Radtour Istrien

Auch in Gradina gibt es zwar nur ein paar Häuser, aber dafür eines der typischen kroatischen Restaurants namens Konoba. Wir verlassen Gradina und die Hauptstraße B75 nach Osten Richtung Marasi. Nach einem waldreichen Gebiet unterqueren wir die Autobahn A9 und erreichen gleich darauf die Villen von Stranići kod Lovreča. Ab hier sind es nur noch etwa 5 Kilometer nach Norden, bis wir in der mittelalterlichen Festungsstadt Sveti Lovreč sind. Die meisten Gebäude der Altstadt und die Reste der Stadtmauer reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Schon von der Ferne sieht man den imposanten Festungsturm, der sich auf einem Hügel zwischen duftenden Lavendelfeldern erhebt.

Auf ruhigen Nebenstraßen geht es weiter nach Südosten bis nach Selina. Kurz vor Barat biegen wir rechts ab nach Červari und weiter nach Mrgani. Wieder streifen wir zwei eindrucksvolle Steinbrüche. Wer diese hautnah erleben will, biegt bereits unmittelbar nach dem letzten Ferienhaus von Selina nach rechts ab. Jetzt sind wir unserer nächsten Festung schon ganz nahe. Die mittelalterliche Geisterstadt Dvigrad erhebt sich nur etwa 3 Kilometer östlich von Selina im Draga-Tal. Der Eintritt zur einst mächtigen Festungsstadt ist kostenlos. War die Strecke bis Selina bis jetzt immer leicht ansteigend, geht es bis kurz vor der Provinzhauptstadt Kanfar erst einmal bergab.

Kloster und Oliven

Über Kanfar führt uns die Strecke Richtung Süden nach Svetvinčenat, wo uns das nächste historische Highlight erwartet. Die Anlage des Kastells Morosini-Grimani wurde im Spätmittelalter erbaut und weist bereits erste architektonische Elemente der Renaissance auf. Ganz in der Nähe wurde von zwei Brüdern der mittelalterliche Themenpark Sanc. Michael errichtet, der vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebt ist. Unser Rückweg verläuft durch Oliven-, Wein-, Gemüse- und Obstplantagen über Žminj nach Sveti Petar u Šumi, das für sein ehrwürdiges Kloster bekannt ist. Noch einmal durchqueren wir das Draga-Tal, wo es wieder einige Meter rasant bergab und bergauf geht. Nach der Schlucht sind es noch etwa 6 Kilometer, bis wir vor Kvešti nach Westen Richtung Küste abbiegen.

Was gibt es zu beachten bei der Radtour Istrien?

Die Route ist ideal für Rennradfahrer und E-Bikes geeignet, da die Straßen durchgehend asphaltiert sind. Genussradfahrer, die nicht die gesamten 90 Kilometer fahren möchten, haben immer wieder die Möglichkeit, die Strecke abzukürzen. Aber Achtung: Entlang der Radtour Istrien gibt es keine Reparaturmöglichkeiten für Fahrräder.

Weitere Higlights:

Bilder: Adobe Stock

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