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Strandschönheit mit Geschichte: Lumbarda

Lumbarda

Für Liebhaber von Sandstränden ist Lumbarda etwas ganz Besonderes. Geschichte, Kunst und gutes Essen sind mit an Bord.

Traumhafte Strände, historische Bauten und ein Hauch von Kunst: Der 1.200-Seelen große Ferienort Lumbarda auf der Insel Korčula vereint Urlaubswünsche wie kein zweiter. Segler können im großen Hafen vor Anker gehen und ein Glas “Grk” oder “Plavac Mali” genießen.

Langsam wandern die Augen über die kleinen Buchten und anliegenden Hügelketten. Wenn Segler im großen Hafen von Lumbarda nach einem Liegeplatz Ausschau halten, muss sich schon ordentlich konzentriert werden. Denn die Umgebung der Dubrovnik-Neretva Gespanschaft zählt wohl zu den reizvollsten im Inselgebiet von Korčula und darüber hinaus. In unmittelbarer Nähe der Marina zeigt sich der zugehörige Kieselstrand, der mit seinem Blick auf die vorgelagerten Inseln lädt.

Sandstrände für die ganze Familie

Bekannt ist der Ferienort für seine traumhaften Sandstrände. Kenner wissen, diese sind in Kroatien rar gesät. Etwa der sandige Strand Tatinja, der in wenigen Minuten vom Ortszentrum aus zu erreichen ist. Umgeben von Steinmauern schmiegt sich auch der “Bilin Zal” an die Ufer, jedoch sind hier immer wieder auch felsige Passagen vorhanden. Vor allem für Familien geeignet: Vela Pržina. Der goldgelbe Badestrand verzaubert durch einen seichten Eingang mitsamt sandigen Untergrund. Ideal, um auch mit den Kleinsten und ihren Schwimmhilfen ins Wasser zu kommen. Auch unter Einheimischen ist dieser sehr beliebt. Die Bucht schützt zudem vor Nordwinden, die ab und an sehr frisch sein können. Jetzt heißt es aber anlegen!

Lumbarda Ort mit Geschichte

Wer nach dem Baden seiner Spürnase folgt, entdeckt Spuren einer griechisch-landwirtschaftlichen Siedlung aus dem dritten Jahrhundert v. Chr.! Warum das wichtig ist? Der vollmundige Grk Wein verdankt seine Bezeichnung dieser Besiedelung und ist ein Muss für Liebhaber guter Tropfen. Mit den noblen Kastellen Nobilo oder Milina Krimić können befestigte Sommerhäuser besichtigt werden, die vermögende Grundbesitzer aus der Hauptstadt bauen ließen.

Sakrale Kunst kommt ebenfalls nicht zu kurz. Direkt auf dem „großen Köpfchen“ oder „Velika glavica“, wie es die Bewohner nennen, befindet sich die dreischiffige Pfarrkirche des Hl. Rochus, deren Glockenruf bis weit auf da Wasser hinaus gehört wird. Im Ort verteilt lassen sich immer wieder kleinere Kapellen ausmachen, etwa die des Hl. Bartul, des Hl. Petrns und der Kleinen Madonna. Erkunder entdecken mitten in den Weinbergen noch ein weiteres Kleinod, die Kirche des Hl. Kreuzes aus dem Jahre 1774. Kreuzgang inklusive! Die Geschichten der Steintafel Psephisma und die des römischen Bauernhofes “Villa rustica” sind ebenfalls eng mit der Ortschaft verbunden.

Von Kunst und Essen in Lumbarda

Überhaupt hat die Baukunst und das Steinmetzhandwerk Tradition in Lumbarda. Noch heute sind Werke und Denkmäler der zeitgenössischen Künstler Ivo Lozica, Lujo Lozica und Frano Krsinic in der Gegend zu bewundern. So zeigt sich das Bronzedenkmal an die Gefallenen im II. Weltkrieg markant in der Ortsmitte, das Bronzerelief “Fischer” am Gebäude eines Hotels. Wer ein wenig schmökert, stößt auf Ateliers und ein Museum.

Übrigens besitzt der Ferienort eine Kultur-und Kunstgesellschaft. Die “Ivo Lozica” benannte Vereinigung pflegt mit viel Herzblut regionale Musik, das Singen von Liedgut, Volksüberlieferungen und die darstellende Kunst. Unbedingt eine Veranstaltung besuchen!

Etwas ganz Besonderes ist auch die Inselküche. Mediterrane Spezialitäten und bester Plavac Mali Wein aus der Umgebung können am besten in den Agroturizam Restaurants verkostet werden. Es werden Gerichte serviert, dessen Zutaten aus eigenem Anbau stammen. Tipp für einen Ausflug: Der Winzerort Smokvica!

Weitere Highlights:

Bilder: Adobe Stock

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