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Kultur und Kulinarik: Baranjska kuća Museum in Karanac

Baranjska kuća Museum

Das Baranjska kuća Museum in Karanac vereint das Wissen über altes Handwerk mit der Verkostung von traditionellen Speisen.

Besucher des Ethnodorfes Karanac im Osten Kroatiens kommen am Baranjska kuća Museum kaum vorbei. Das Restaurant, das gleichzeitig ein Museum ist, ist einer der zentralsten Punkte bei der Besichtigung dieses kulturell reichhaltigen Ortes. Ganz Karanac strahlt den Charme des urtümlichen, bäuerlich geprägten Lebens in Kroatien aus. Doch gerade das Baranjska kuća bietet einen Sightseeing-Spot, der sowohl für das Auge als auch den kulinarischen Genuss viel zu bieten hat.

Baranjska kuća Museum

In Karanac gibt es neben dem Baranjska kuća Museum viel zu sehen.

Eintreten ins Baranjska kuća Museum

Im Baranjska kuća Museum beschleicht einem schon beim Betreten des Hofes ein heimeliges Gefühl inmitten dieser liebevoll gestalteten Umgebung. Der Duft frischer Kräuter aus den Beeten umgarnt die Nase und links und rechts der Steinwege finden sich Blumenmeere in allen Farben. Dazu gesellt sich der pannonische Baustil der Wirtschaftsgebäude ringsum und des Wirtshauses mit arkadenförmig angelegten Vordächern und festen Holzsäulen. Beim Blick in die Küchengärten rundherum präsentiert sich ein kleines friedliches Paradies, das niemand so schnell wieder verlassen möchte.

Auf dem gesamten Areal gibt es viel zu entdecken. So lassen sich mehrere Gebäude betreten und laden zum Besichtigen ein. Dabei können die Besucher viel über das Leben und Handwerk in vergangenen Zeiten erfahren. Sowohl eine Töpferwerkstatt und eine Tischlerwerkstatt als auch eine Weberei lassen sich in den alten Gemäuern bestaunen. Ein besonderer Anziehungspunkt für viele Besucher ist außerdem die alte Schmiede. In der Mühle vor Ort wird noch heute Maismehl für Lebensmittel gemahlen, die anschließend im Gasthaus nebenan angeboten werden.

Essen und genießen im Gasthaus Baranjska kuća

Kaum jemand verlässt diesen Ort, ohne auch dem Gasthaus einen Besuch abgestattet zu haben. Hier werden ausgesuchte Köstlichkeiten serviert, wobei die regionale Küche und die Verarbeitung lokal hergestellter Produkte natürlich großgeschrieben wird. Auf der Karte finden sich viele alte Rezepte, die neu belebt wurden – wie etwa der Fischeintopf, die Schnecken in Brennnesselsauce mit gerösteten Akazienblüten, Wels-Perkelt oder Karpfengerichte.

Feinschmeckern bietet sich somit ein großes Feld, um die regionale Küche zu probieren. In den Sommermonaten können die Gäste auf der großen Terrasse Platz nehmen, während die Kinder am Spielplatz im Hof Zeit verbringen können. Dazu sind nicht selten die Klänge von Tamburin oder Geige zu hören. Ein Ausflugstipp für alle, die ursprüngliche Kultur und gutes Essen mögen.

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Bilder: Adobe Stock

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